Ich entlasse Euch mit folgender von mir verfasster Geschichte, die ich schon vor sehr langer Zeit geschrieben habe, in die heilige Rückanbindung zu Euch selbst, dem was Euch ausmacht.
Es geht in allem um die Essenz, dem wahren Integrieren der Seelenaspekte der Heilung, die das Innen stärkt, das Aussen wandelt.
Ich nehme mich ebenfalls für die nächsten Tage bis Anfang Januar raus.
Viele Neues zeigt sich bereits seit dem 21.12. Portal.
Viel Heilung geschieht, im Innen, wie im Aussen in der Orchestrierung über das höhere Selbst.

Habt alle eine wunderbare, herzerfüllte, heilige, kostbare, Licht erfüllte Zeit.

Innige Herzgrüße an all Euer Sein und danke für die wunderbare Verbindung von Herz zu Herz,
Daniela

Wie ein Kobold weise wurde

Eine Geschichte? Nein, nicht einfach nur eine Geschichte … in jeder noch so kleinen Erzählung stärkt eine Wahrheit, die aus dem tiefsten Inneren der Seele kommt, denn alle unsere Seelen tragen einen unsterblichen Kern. Also, kann man aus allem was da geschrieben steht für sich selbst auch noch etwas herausziehen …
Mag sein, dass einige Zeit ins Land streicht bevor Gedanken an die Oberfläche kommen, die wir irgendwann einmal in irgendeinem gehaltvollen Büchlein lasen, doch die uns gerade in diesem Augenblick zutiefst bewegen, uns aufatmen lassen und uns einen Hauch von unendlicher Freiheit erfühlen lassen.

Nun denn …

Kobolde … lustige, kleine und in unseren Augen hässliche Kreaturen aus der Welt der Fabelwesen, die in keinem Feenreich fehlen dürfen und allerhand Schabernack – besonders mit Menschen – treiben.
Ein noch recht junger Kobold – nennen wir ihn Inuri, um eventuellen Verwechslungen mit anderen zukünftigen Charakteren vorzubeugen – lebte tief im Wald, verborgen im Wurzelreich einer fünfhundertjährigen Eiche.
Seine Nahrung waren Käfer, Würmer und anderes Getier was er sich auf seinen Wanderungen zusammensammelte.
Da er fast immer Langeweile hatte fiel ihm nichts Besseres ein als dem gewöhnlichen Menschenvolk – wie er es gern nannte – arg zuzusetzen.

Er führte so Manches im Schilde und ein gar fürchterlicher Ruf eilte ihm voraus, da sich dieser kleine, garstige Kobold bei den Menschen selbst sehr unbeliebt gemacht hatte.
Was tat er nicht alles, um diesen Ruf auch weiterhin zu festigen, denn nur ein böswilliger Kobold war ein guter Kobold und es wurde unter seinesgleichen schwer bestraft wer ganz plötzlich und aus heiterem Himmel die Fronten wechselte … nicht mehr groben Unsinn trieb, sondern den Menschen mit guten Taten diente.
Doch nicht so Inuri, denn er war ein Musterbeispiel seiner Art und ein Ausbund an Bösartigkeit und Missgunst. Keiner kam ihm gleich und nicht einmal der älteste Kobold wagte es sich ihm in den Weg zu stellen, um ihn in seinem Verhalten zu zügeln und ihn zur Mäßigung zu bewegen.
So war es ihm ein großer Spaß Menschen, die ihm Wald Holz hackten, von hinten eine mit dem Holzknüppel überzuziehen, so dass diese besinnungslos und mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden stürzten. Dabei war es ihm egal, ob der soeben Dahingeraffte gute Absichten hegte oder nicht. Wichtig war einzig und allein, dass er mal wieder etwas für seinen Ruf tat und selbst vor Frauen und Kindern machte er dabei nicht halt.
So lebte er dahin … baute Gruben und Baumfallen in die sich die Menschen verfingen und sie konnten meist nur dann ohne größeren Schaden aus der Situation entkommen, wenn gerade ein anderes Menschlein des Weges kam und ihnen aus ihrer Misere heraushalf.

Doch irgendwann kam die Zeit als sich die Feenkönigin des Waldes ob seiner Grobheiten und Gewalttätigkeiten dachte, dass es an der Zeit wäre ihm endlich eine Lektion zu erteilen und ihn zur Einsicht zu bringen.
Sie ersann eine List und wen wohl nutzte sie, um ihn zur Vernunft zu bringen und ihn Reue und Ehrfurcht vor lebenden Wesen zu lehren … ein kleines Menschenkind.
Nun, es war das Kind einer schönen Fee und ihr Gemahl war ein schöner Jüngling aus dem Menschenreich … doch starb die Mutter des Mädchens früh und so wurde es im Reich der Menschen vom Vater großgezogen ohne das es wusste, dass es eigentlich ein Mischwesen war … halb Mensch und halb Fee.
Mit diesem zarten Geschöpf nun gedachte die Fee den Kobold zu überlisten und in seine Grenzen zu weisen, um ihm seine unrechte Handlungsweise vor Augen zu führen und sein Herz für die Güte und Liebe zu öffnen.

Das kleine Mädchen, dass dem Kobold Gehorsam und Achtsamkeit lehren sollte hieß Larasa.

Als nun wieder einmal der Sommer begann und draußen alles grünte und blühte und die Zeit der Beerenernte in vollem Gange war beschloss Larasa in den Wald zu gehen, um ihrem Vater mit einem Körbchen voll frischer Himbeeren eine Freude zu machen. Denn noch immer trauerte er um seine geliebte Frau, die die Feenwelt als Sterbliche verlassen musste, da es ihr verboten war sich mit einem Menschen einzulassen und schon kurz nach der Geburt des Mädchens starb, da sie die endgültige Trennung von Eltern und Geschwistern und ihrem schönen Wald nicht ertragen konnte.
Larasa nun ging munter ein Liedchen summend in den Wald hinein und erfreute sich an all den schönen Dingen … den Vögeln, die fröhlich zwitscherten, dem Bächlein, dass silbern floss und den Bäumen, deren Blätter bedächtig und träge rauschten und im Wind hin- und herwogten.
Das alles gefiel ihr sehr und sie jauchzte vergnügt und jagte den Schmetterlingen und Bienen hinterher so als ob sie sie einfangen wollte.
Hier nun nimmt das Schicksal seinen Lauf und es kommt zu einer Begegnung von der die beiden Beteiligten nichts ahnen und die doch von der Feenkönigin gut vorbereitet wurde. Und um den Erfolg nicht zu verfehlen wurden nur ihre engsten Berater eingeweiht, die dem Ereignis aus sicherer Distanz beiwohnen sollen, um im Notfall dem kleinen Mädchen zu Hilfe zu eilen.
Inuri, unser garstiger Kobold auf dem Weg zu einem seiner nächsten Streiche, war gerade dabei an einer großen Buche eine Fallgrube mit Laub und Reisig abzudecken als Larasa keine zwei Bäume weiter ihre ersten Beeren sammelte und munter ein nach der anderen in ihr Körbchen legte.
Noch wusste sie nichts von der nahen Gefahr, die ihr lauerte und erfreute sich an den Sonnenstrahlen, die sich durch das Blätterwerk der Bäume stahlen und auf dem Waldboden lustige Lichtspiele zauberten.
Inuri jedoch der einen Menschen schon von weitem mit seiner feinen Nase wittern konnte hatte Larasa bereits wahrgenommen und versteckte sich hinter einen Baum, um ihr aufzulauern und sie zu erschrecken.
Das kleine Mädchen aber war schlau und hatte ebenfalls bemerkt, dass jemand sie verstohlen aus dem Dickicht der Bäume beobachtete, somit richtete sie ihr Augenmerk auf den Baum hinter dem sie Inuri vermutete.
Auch der Baum, eine weise Buche, spürte Inuris böse Absichten und ließ ihn nicht mehr aus den Augen. Denn auch die Bäume eines Feenwaldes sind anders als gewöhnliche Bäume, in jedem von ihnen steckt ein wacher Geist, der die knorrigen Bewohner des Waldes vor missgünstigen Kreaturen schützt und Eindringlinge gezielt abwehrt.
Schon war Inuri dabei sein Netz über die kleine Larasa zu werfen als diese sich blitzschnell umdrehte und sich in einen Schmetterling verwandelte, der vor seinen Augen in die Höhen der Baumwipfel entkam und sich hoch oben auf einem Ast niederließ.
Da sie zur Hälfte eine Fee war konnte sie sich in jedes nur erdenkliche Wesen verwandeln, um ihrem Angreifer ein Schnippchen zu schlagen, der ja nicht ahnen konnte wen er da vor sich hatte.
Verblüfft schaute Inuri auf den Schmetterling, der ihn missgünstig beäugte und ihm war klar, dass nur eine Fee hinter diesem Zauber stecken kann, auch wenn er zuvor noch dachte er hätte es mit einem Menschenkind zu tun.
Der Geruch, den er vernahm war der eines menschlichen Wesens, doch war ihre Seele die einer Fee.
Auch die alte Buche war etwas verwirrt ob der wundersamen Verwandlung und schaute hoch in ihre Baumkrone auf der die kleine Larasa saß und vergnügt mit ihren Flügeln schlug.
Inuri wollte sich mit dieser Niederlage nicht zufrieden geben und ersann eine neue List wie er des verzauberten Mädchens doch noch habhaft werden könnte. In seiner Dummheit, denn Kobolde sind nicht die Schlauesten, nahm er seine Axt und wollte soeben den Baum auf dem Larasa saß fällen.
Mit einem Mal, er hatte gerade den ersten Schlag getan, verspürter er einen heftigen Schmerz in der Lendengegend uns sah mit Schrecken, dass die Wurzeln des Baumes sich in die Höhe hoben und er bedrohlich in seine Richtung schaukelte, so als hätte er Beine bekommen.
In ihrer Wut ob der Grobheit und Einfältigkeit des Koboldes vergaß die alte Buche ihre guten Manieren und versetzte dem verängstigten Inuri so einen zweiten harten Stoß mit einem ihrer Äste, dass er besinnungslos zu Boden stürzte und sich nicht mehr rühren konnte.
Larasa, die dem Schauspiel von oben zusah flatterte rasch auf als sie die Regung des wütenden Baumes spürte und landete zu den Füßen des Koboldes, der geschlagen am Boden lag
.Sie sah ihn mitfühlend, aber tadelnd, aus wiesengrünen Augen an und überlegte wie man ihn wieder wach bekommen könnte.
Da nahm sie etwas Tau aus einer der wunderschönen Glockenblumen, die rings um den Baum standen, und benetzte damit seine Nase.
Inuri öffnete ein Auge und blinzelte ins Sonnenlicht, konnte aber nicht sofort erkennen, dass die kleine Larasa vor ihm kniete und darauf wartete, dass  er wieder zu Bewusstsein kam. Er versuchte sich aufzusetzen und in diesem Moment wurde ihm plötzlich klar, was gerade passiert war und er sprang erschrocken auf, um sich vor der uralten Buch in Sicherheit zu bringen.
Larasa verwandelte sich zurück in ihre menschliche Gestalt und zuppelte an
des Kobolds Jacke damit er ihrer gewahr wurde.
Erstaunt blickte er das feenhafte, aber doch sehr menschlich wirkende kleine
Mädchen an und hörte sie leise, aber mit Nachdruck sagen:

Lass’ Pflanzen und Tieren ihre Ruh’,
füge ihnen kein Leid mehr zu,
dann erkennen und schätzen sie Dich,
und sie unterstützen Dich.
Sie immer Ihr Freund und nicht Ihr Feind,
dann seid Ihr ewiglich in Frieden vereint.“

 

Der Kobold erkannte sofort im tiefsten Inneren seines Herzens die Wahrheit dieser Worte und schwor bei allem was ihm lieb’ und teuer wahr, er wolle
keiner Pflanze und keinem Tier mehr etwas zu Leide tun, sondern von nun
an für ihren Schutz und ihr Wohlergehen sorgen.

Bildquelle:
http://wallpapersafari.com/w/RerQhH/

2 Gedanken zu “Einstimmung auf die Rauhnächte, die heilige Zeit

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